Drachenarten

 

 

Bekannte Drachenarten:


Felsendrachen, Walddrachen, Sumpfdrachen und Wüstendrachen.

 

Felsendrachen


Felsendrachen haben ihr Gelege im Gebirge in einer geschützten
Nisthöhle. Dort werden die Eier in einem sandigen Teil vergraben
und ausgebrütet. In Berkoms Fall wird das Drachenbaby, nachdem
es geschlüpft ist, von seiner Mutter mit Nahrung versorgt.

Wasser muss sich in erreichbarer Nähe befinden. Das Drachenbaby
lebt nach dem Schlüpfen in einem Nest aus Gestrüpp und Holzstücken.
Es ist beim Schlüpfen zwar bereits voll entwickelt, aber noch nicht flügge.
Wenn die Zeit kommt, wo das Drachenbaby flügge wird, betreiben die
Dracheneltern keine ausgeprägte Brutpflege mehr, das Drachenbaby
wird zwar versorgt, ist aber ansonsten sich selbst überlassen.

Insgesamt ist die Bindung an die Eltern bei Drachen nicht besonders
ausgeprägt. Sie kennen sich zwar und das zeitlebens, aber sie bauen
keine engen familiären Verbindungen auf. Zunächst ist die Bindung an
das Nest der beherrschende Trieb des Jungdrachen.

Er muss, um flügge zu werden, lernen diesen Trieb zu steuern. Hilfreich ist, dass zu diesem Zeitpunkt
ein neuer Trieb in ihm erwacht: der Wandertrieb. Felsendrachen sind als Jungtiere grau gefärbt, haben
eine feste Drachenhaut, aber noch keine Schuppen. Ihr Schwanz ist mit scharfen Zacken versehen und
sie haben ein sehr hübsches Gebiss Marke Hyäne, da sie ihre Beute komplett vertilgen.

Ihr Geruch ist in diesem Alter unspezifisch und hilft ihnen, sich zu tarnen. Sie können fliegen, brüllen,
mit ihren Krallen eine Menge Schaden anrichten, aber sie können als Jungtier noch kein Feuer spucken.
Gegenüber größeren anderen Tieren, wie zum Beispiel Bären, sind Babydrachen und auch noch Jungtiere
durchaus im Nachteil. Wenn sie bei einem Kampf den Halt verlieren und abstürzen, brechen sich auch
Drachen das Genick. Die Fähigkeit zum Feuerspeien erhalten sie erst, wenn sie sich häuten.

Mit der Häutung erhält der Drache sein letztendliches Aussehen: einen unverletzbaren Schuppenpanzer
und seine individuelle Färbung, sowie seinen ganz eigenen Geruch. Felsendrachen sind agil, da sie im
Gebirge leben. Sie sind kompakt gebaut, wendig, aber trotzdem kraftvoll. Sie sind die temperamentvollsten
Drachen unter allen Drachenarten.

 

Berkom, Brenns Drache gehört zur Rasse der Felsendrachen. Sheila, sein Weibchen [s. Moorluft] natürlich auch.

Erling, der erste Drache, der von den Drachenläufern durch Tashaa gebracht wird, ist ein junger Felsendrache [s. Frischluft].

 

Walddrachen


Sie haben die Fähigkeit, sich in einer Art Wolke zu tarnen. Sie sind grün gefärbt und größer als Felsendrachen.
Insbesondere sind sie länger gebaut. Sowohl der Hals, als auch die Rückenpartie sind länger. Die Beine sind
stabil und kräftig. Der Halskamm wird von einer Reihe langer Stacheln gekrönt. Walddrachen besitzen ebenfalls
am Kopf Stacheln.

Walddrachen sind eine der am häufigsten vorkommenden Drachenarten in Tashaa. Auch Brenn und Berkom

begegnen im Sperrgürtel bald einem Walddrachen. Aber wirklich kennenlernen tun sie diese Drachenart, als

sie drei Walddrachenweibchen durch Tashaa nach Eldorado bringen [s. Waldluft Teil 2].

Dabei verguckt sich Brenn in Hebe, was in Nersungen zum Eklat führt. Von da an kann Brenn Walddrachen viel

besser verstehen, als er sich das je vorgestellt hat. Aber was kann man von einem Drachengefährten auch

anderes erwarten, wenn er es mit drei Göttinnen zu tun bekommt!

Brenns Walddrachenweibchen heißen nicht umsonst Hebe, Hera und Hekate ...